Aktualisiert am 31. August 2021
  • Sven 

Hoster: Mit diesen 2 Webhostern machst du alles richtig

Webhoster

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Als in mir die Idee entstand, einen eigenen Blog aufzubauen, gab es eine Vielzahl Fragen und Hindernisse.

Einer davon war der richtige Hoster und wie ich ihn finde. Eine, wie sich später noch rausstellen sollte, sehr wichtige Entscheidung.

Es gibt ein gefühltes Meer, an Hoster oder Webhoster, die ihr Hosting zu unterschiedlichen Bedingungen und Preisen anbieten. Die Entscheidung ist deshalb alles andere als leicht.

Vor allem, wenn du nicht weißt worauf du achten musst.

Viele Hoster sind Tochterfirmen von Global-Playern, die ähnliche Strategien verfolgen und auch ähniche Zielkunden haben. Und nicht jeder Anbieter ist für jeden Nutzer der beste. Hier gibt es sogar deutliche Unterschiede.

Ich habe Beispielsweise mal bei einem Anbieter gehostet, der auf den ersten Blick gute Technik zu günstigen Preisen versprochen hat.

Zum Glück habe ich noch in der Probezeit erfahren, dass ich da vollkommen falsche Vorstellungen hatte. Zum Schluss musste ich mich dann zwischen viel Geld oder viel verschwendeter Zeit entscheiden.

Dazu aber später mehr.

Jetzt soll es erst einmal darum gehen, was Hoster sind und wie du das passende Angebot für dich findest.
Wenn du wenig Zeit hast und nur meine Empfehlungen (aufgrund meiner eigenen Erfahrungen) lesen möchtest, dann kannst du hier direkt zu den Empfehlungen springen.

Inhaltsverzeichnis

Jeder Internetauftritt braucht den passenden Hoster

Ein Hoster ist für deinen Internet-Auftritt das, was das Fundament für dein Haus ist.
Hier entscheiden sich grundlegende Performance-, Service- und Erfolgsaussichten.

Du kannst Hoster in eine von vier Kategorien einteilen:

  • Performance
  • Technik
  • Service
  • Preis

Viele versuchen den günstigsten Preis als Kaufentscheidung zu nehmen. Billig ist aber nicht gleich günstig!

Wer versucht auf jeden Euro zu achten, zahlt am Ende immer drauf.

Das ist zumindest meine Erfahrung und wie ich bei meiner Recherche festgestellt habe, steh ich damit nicht allein.

Wie entscheidest du dich für den richtigen Hosting Anbieter

Was kann ich dir nicht empfehlen?

Massen-Hoster tun dir keinen Gefallen. Das bisschen Geld das du anfänglich sparst, zahlst du doppelt und dreifach drauf.

Oft wirklich mit Geld.

Aber auch wenn nicht, dann mit Langsameren und schlecht konfigurierten Servern. Dort streiten sich viele Nutzer um die wenigen Ressourcen, die diese Server zu bieten haben.

Jeder Besucheransturm bei einem Nutzer wird dadurch direkt zum Problem für alle anderen. Garantierte Arbeitsspeicher gibt es meistens nicht. Und selbst wenn es einen garantierten Arbeitsspeicher gibt, so sind die Server meist schlecht konfiguriert und langsam.

Damit machst du deine Besucher natürlich nicht gerade glücklich.

Der Service ist ein weiterer Punkt, den du bei Massen-Hostern vergessen kannst. In der Regel bist du hier auf dich allein gestellt. Oder du bekommst nur unbefriedigende Antworten und Lösungsvorschläge.

Bei dieser Art von Hostern musst du auch immer auf die versteckten Kosten achten. Beispielsweise verlangen einige Geld für ein Backup, den Umzug einer Domain oder zusätzliche Optionen müssen erst freischalten werden.

Wie du siehst ist billig nicht immer mit günstig gleich zu setzen. Es entstehen IMMER zusätzliche Kosten.

Egal ob in Form von schlechter Performance, wegen überlasteter Server. Schlechtem Support oder versteckte Kosten. Zahlen musst du immer! Bei billigen Hostern oft mehr als bei vermeintlich teuren.

Aber wie erkennst du nun den Unterschied?

Was trennt die Mittelmäßigen von den guten Hostern und wie erkennst du Hoster, die einfach nicht für dich in Frage kommen?

Hier kannst du natürlich experimentieren. Du hast ja immer auch eine Kündigungsfrist.

Nachteil an der Methode ist, dass du unter Umständen viel Zeit brauchst, bis du den passenden Hoster für dich gefunden hast. Du musst dich immer in neue Benutzeroberflächen einarbeiten und brauchst Zeit um deine Website zu erstellen bzw. umzuziehen.

Um dir die Entscheidung etwas einfacher zu machen, erfährst du in diesem Beitrag meine 2 Favoriten, wenn es um Hosting geht. Hoster, mit denen ich bisher die besten Erfahrungen gemacht habe.

Und du erfährst einen, den ich nie wieder nutzen werde.

Ob diese Hoster aber auch für dich die richtigen sind, musst du selbst testen. Mit meiner Bewertung fällt dir das hoffentlich schon im Vorfeld leichter.

Darum solltest du, zu günstige, Anbieter meiden

Fangen wir mit dem negativen an, damit wir es hinter uns haben und uns den positiven Webhostern widmen können.

Das erschreckendste Beispiel ist für mich Netcup. Dort habe ich aus finanziellen Gründen gehostet. Wie sich schon in der Probephase rausstellte, war das die schlechteste Wahl, die ich hätte treffen können.

Bei diesem Anbieter, sah das Angebot auf den ersten Blick echt gut aus. Sehr viel Speicherplatz, inklusive Domain, neueste Technik, mobil optimiert, sehr günstig, usw.

Letzten Endes entpuppte sich der Hoster aber als der schlechteste, den ich je genutzt habe.

Der Grund dafür ist ein katastrophal unfähiger Support. Hier bekommst du wirklich IMMER nur Standardantworten. Und dabei meine ich auch IMMER.

Netcup konnte mir nicht ein einziges Mal weiterhelfen, nicht ein einziges Mal!

Alles wurde ausgesessen, bis ich mir selbst geholfen habe oder aufgegeben habe nachzufragen. Schlimm ist auch, dass es oft einen Tag oder länger gedauert hat, bis überhaupt eine der nutzlosen Nachrichten kommt.

Wenn du anrufst und das Glück hast auch zu jemanden durchzukommen, dann redest du mit Leuten, bei denen du bei jedem Wort merkst, wie sehr sie ihren Job hassen. Das versucht auch keiner zu verbergen.

Eine echte Belastung, wenn du ein Problem hast und den Support kontaktierst damit dir geholfen wird.

Leider ist der Support nur ein Nachteil.

Das nächste Problem erwartet dich, wenn du mal einen Fehler machst. Das wird sich speziell als Anfänger, aber kaum vermeiden lassen.

Ich habe in meiner Unwissenheit, mal versehentlich einen Ordner gelöscht. Leider weiß ich nicht mehr genau welcher das war. Es war auf jeden Fall etwas, das zu einem kritischen Fehler geführt hatte. So, dass ich die Website nicht mehr aufrufen konnte.

Als Hilfe habe ich eine E-Mail mit drei Links bekommen. Auch wieder Standard!

Für jeden Link sollte ich knapp 20€ zahlen. Für die gesamte Wiederherstellung hätte ich also fast 60€ bezahlt. Dafür bekommst du bei einem guten Hoster schon ein Hosting für ca. 6 Monate!

Weiter geht es mit einem Up- oder Downgrade deines Hosting-Pakets. Denn das geht nicht so einfach wie bei anderen. Nicht einmal Upgraden kannst du so einfach. Obwohl Netcup dadurch mehr verdienen würde.

Der Grund dafür ist, dass dein Paket an deine inklusive Domain geknüpft ist. Soll heißen: Dafür brauchst du eine neue Domain.

Lächerlich!

Mehr will ich auch nicht über schlechte Hoster schreiben. Das regt mich grad nur wieder auf, obwohl ich das Thema eigentlich schon komplett vergessen hatte.

Außerdem gibt es schließlich auch solche, die jeden Euro wert sind. Einer davon ist meiner Meinung nach Webgo.

Webgo: Vor- und Nachteile meiner Nummer 1

Webgo Startbildschirm

BlogFuchs ist aktuell bei Webgo gehostet. Damit bin ich im Moment auch sehr zufrieden. Dieser Hoster vereint schnelle Server, aktuelle Technik, guten Support und günstige Preise.

Hört sich alles gut an und ist es für mich auch.

Die Preisgestaltung auf der Website von Webgo ist etwas verwirrend und die besten Angebote sind gut versteckt. Wenn du dich da aber einmal durch gehangelt hast, wird es leichter.

Webgo ist für mich besonders für Anfänger geeignet. Hier kann ich dir das Angebot CMS PRO empfehlen.

Wenn du meinen Link nutzt, kannst du dich zwischen SSD und HDD entscheiden. Ich Hoste aus Performance-Gründen selbst mit SSD.

Das erste halbe Jahr ist kostenlos und auch die Folgezeit ist für den Lieferumfang sehr günstig.

Das aufschalten externer Domains ist problemlos möglich.

Du bekommst eine inklusive Domain mit kostenlosem SSL-Zertifikat von Webgo.

Der Login-Bereich ist einfach gestaltet und im Backend deines Accounts wirst du dich schnell zurecht finden. Hier kannst du alles selbst verwalten und einstellen.

Wenn du mehrere Domains hast, ist das auch kein Problem. Diese sind dann zwar nicht mehr inklusive, aber die SSL-Zertifikate bekommst du auch dafür kostenlos.

Der Support ist geschult und hilft dir bei Bedarf gut weiter. Leider kannst du ihn nur über Telefon und E-Mail erreichen. Eine Chat-Funktion gibt es nicht.

Die Wartezeiten am Telefon sind ok und auf deine E-Mails wird in der Regel innerhalb von ca. 4 Stunden geantwortet. Kann aber auch wesentlich schneller gehen.

Du hast z. B. die Möglichkeit unbegrenzt Datenbanken oder FTP-Server anzulegen.

Bei Webgo hast du als Admin natürlich auch Zugriff auf alle Dateien im FTP-Server. Du kannst beispielsweise problemlos die .htaccess-Datei deiner WordPress Installation anpassen.

Vergiss dabei aber nie ein Backup zu machen. Sicher ist sicher.

Du bekommst eine unbegrenzte Anzahl an Postfächern und E-Mail-Adressen.

Sogar Analyse-Tools zur Messung deiner Besucherzahlen sind kostenlos enthalten.

Für alle die es sich ganz einfach machen wollen, habe ich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geschrieben. Dieser Leitfaden führt dich von der Idee zu deinem Thema und Namen über das Hosting bei Webgo, bis zum einrichten deiner WordPress Installation.

Hier erhältst du auch allerhand hilfreiche Tipps und Tricks um dir das Bloggerleben leichter zu machen. Danach bist du bereit für deinen ersten eigenen Artikel.

Das eBook kannst du dir hier kostenlos runterladen.

SideGround: Vor- und Nachteile meiner Nummer 2

SiteGround Startbildschirm

Mit SiteGround habe ich vor einigen Jahren meine ersten Versuche beim Website-Aufbau gestartet.

Diesen Hoster kann ich ebenfalls sehr empfehlen.

Es ist ein sogenannter Managed Hoster. Hier hast du mehr Zeit um dich auf deine eigentlichen Aufgaben als Blogger bzw. Content Creator zu konzentrieren. Viele technische Angelegenheiten, werden dir von SiteGround abgenommen.

Die Ausfallzeiten der Server liegen dabei bei nur 0,01%.

Dieser Hoster wird außerdem offiziell von WordPress.org empfohlen und das nicht ohne Grund.

Das macht sich natürlich auch im Preis bemerkbar. Der günstigste Hoster ist SiteGround deshalb nicht. Er ist aber auch nicht wirklich teuer.

Dafür bekommst du einen exzellenten Service.

Gerade am Anfang hatte ich sehr viele Fragen. Da kam mir ein Hoster mit gutem Support sehr entgegen.

Das Personal ist geschult und hilft dir bei all deinen Problemen weiter. Erreichbar ist der Support über Telefon, E-Mail und Chat. Bei allen 3 Varianten kommst du in wenigen Minuten zum Ziel. Die Ausführungen und Hilfestellungen lassen keine Wünsche offen.

Einziges Manko: es ist alles in Englisch.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Technik. Die Server sind sehr schnell und gut gewartet.

Damit lassen sich extrem niedrige Ladezeiten deiner Website realisieren. Die Standorte der europäischen Server sind in London, Eemshaven und Amsterdam.

Alles in allem ein super Hoster. Beachte aber bitte, dass es ca. 5 Jahre her ist (2015-2017), als ich SiteGround genutzt habe. In dieser Zeit kann und wird sich einiges getan haben.

Im Augenblick bin ich aber mit meinem aktuellen Hoster wirklich sehr zufrieden und ziehe daher einen Wechsel nicht in Betracht.

Du willst einen schnellen Hoster? Gute Technik, um die du dich nicht groß kümmern musst? Und einen Support der dir auch wirklich weiterhilft? Für dich ist auch englisch kein Problem?

Dann solltest du über ein Hosting bei SiteGround nachdenken.

Tipps um den richtigen Hoster zu finden

Das waren erstmal meine 2 Hoster, die ich bedenkenlos weiterempfehlen kann. Weil ich mit denen selbst ausschließlich gute Erfahrungen gemacht habe.

Natürlich gibt es mit Sicherheit auch noch eine Vielzahl anderer guter Webhoster.

Welcher jetzt genau der richtige für dich ist, musst du selbst entscheiden. Es gibt aber Anhaltspunkte, die dir dabei helfen das richtige Angebot für dich zu finden.

Einige wichtige Tipps möchte ich dir zum Schluss noch mitgeben:

  • Meide Massenhoster mit überfüllten Servern.
  • Meide schlecht gewartete Server.
  • Meide Anbieter die nur Server im Ausland betreiben.
  • Achte mehr auf den enthaltenen Lieferumfang, als auf den Preis.
  • Teste den Hoster ausgiebig, vor allem während der Probezeit.
  •  
  • Vergiss nicht einen AV-Vertrag mit deinem Hoster abzuschließen.
  • Sichere deine WordPress-Installation immer selbst mit einem Backup.

Fazit

Die Wahl des Hosters ist nicht so einfach, weil es die Menge der Anbieter sehr unübersichtlich macht. Außerdem sind auch die Leistungsumfänge nur schwer miteinander zu vergleichen.

Zum Glück ist der Hoster dann nicht in Stein gemeißelt.

Wer nicht zufrieden ist, sollte sich am besten direkt in der Probezeit verabschieden. Schließlich ist der Hoster für deinen Internetauftritt in etwa das, was das Fundament für ein Haus ist.

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