Aktualisiert am 10. Juni 2021
  • Sven 

SEO 2021 – Das ist unverzichtbar für dein Ranking auf Seite 1

SEO in 2021

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Eines vorweg. Google ist schlau geworden!
Du kannst nicht mehr wie noch vor 10 Jahren einfach mit Keyboard Spam ranken oder massenweise Backlinks über dubiose Webseiten kaufen.

Ab Mai 2021 startet Google mit den angekündigten Core Web Vitals. Das wird die Ranking-Faktoren wieder etwas verschieben. Das wichtigste hier wird sein:

SEO - Core Web Vitals und mehr
  • Ladezeit Optimierung
  • Mobile First (Optimierung für mobile Endgeräte, wie Handys.)
  • User Experience (UX – Benutzererfahrung)
  • Search Engine Advertising (SEA – Personalisierte Suchmaschinenwerbung)

Wie du siehst, ist das alles nicht neu. Lediglich die Gewichtung der Ranking-Faktoren wird sich etwas verschieben.

Seiten die bis dahin immer noch nicht für Handys optimiert sind, werden ordentlich Abrutschen.

Das alles bring natürlich nur mit einer guten Gesamt-Struktur etwas. Niemand braucht eine extrem schnelle Seite, wenn dann nicht das angezeigt wird, was der Benutzer sucht.

Das beste heutzutage ist wirklich geiler Content.

Wenn du deinem Leser das bietest, was er sucht, ist Google dein Fan. Und wenn Google dein Fan ist, dann rankst du auch auf den vorderen Plätzen.

Was aber in der Theorie so einfach klingt, ist in der Realität alles andere als einfach.

Die Seite 1 bei Google ist dennoch nicht unmöglich, wenn du weißt wie.

In diesem Artikel erfährst du alles was du wissen musst, um der Freund von Google zu werden und bei den Suchanfragen weit vorn zu stehen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist SEO?

SEO (Search Engine Optimization) heißt Suchmaschinenoptimierung.

Sie beinhaltet alles was dir hilft besser bei Google und anderen Suchmaschinen gefunden zu werden.

Wer auf Platz 1 bei der Google-Suchanfrage steht, bekommt je nach Nische zwischen 30 und 50% des Traffic. Alles was nicht auf Seite 1 gefunden werden kann, wird auch nicht gefunden.

Ab Seite 2 bist du fast unsichtbar!

Das höchste Ziel von deiner SEO-Optimierung ist also ein Ranking auf Platz 1 für ein bestimmtes Keyword.

Aber, wie kannst du das erreichen?

Gerade am Anfang ist es schwer Besucher auf deine Website bzw. Blog zu bekommen.

Du bist nicht bekannt, also sucht niemand direkt nach dir.

Du kannst nicht viele (oder keine) Backlinks vorweisen und bekommst deshalb auch keinen Traffic über diesen Weg.

Einzige Möglichkeit für dich am Anfang ist Traffic über Social Media.

Dieser ist zwar nicht zu verachten, dennoch ist es auch kein Traffic, der dir viel Geld in die Kasse spült. Über Social Media bekommst du hauptsächlich Traffic der Informationen sucht.

Um deine Angebote an den Mann oder die Frau zu bringen, ist Traffic direkt über Google besser. Denn, suchende bei Google wollen meist etwas kaufen.

Zudem ist das Ranking bei Google sehr nachhaltig und effektiv.

Wenn du deine Webseite einmal gut SEO-Optimiert hast und du weit oben bei den Suchergebnissen erscheinst, dann bekommst du viel Traffic.

Auch ohne ständig etwas dafür tun zu müssen.

Wer oben ist bekommt nicht nur mehr Aufmerksamkeit, sondern auch mehr Backlinks. Dadurch festigt sich deine Stellung fast von selbst.

Über Social Media musst du ständig neue Posts schreiben, weil diese schnell ihre Aktualität verlieren.

SEO solltest du also auf keinen Fall unterschätzen, auch wenn es oft lange dauert, bis du Resultate siehst.

Stehst du einmal gut da, kann deine Webseite zum Selbstläufer werden.

Das heißt natürlich nicht, dass du nicht auf dem neuesten Stand bleiben musst, wenn du erst einmal gut rankst.

Es ist aber leichter auf Platz 1 zu bleiben, als dort hin zu kommen. Außer du erfüllst die Erwartung deiner Besucher nicht.

SEO Startpunkt: Die Analyse

SEO - Dein Weg zum Erfolg

SEO hilft grundsätzlich jedem, der eine Website hat und für bestimmte Keywords ranken will.

Wenn du glaubst, dass du nur ein Keyword möglichst oft im Text einbauen musst, dann hängst du aber in der Vergangenheit fest.

Das ist nämlich längst nicht mehr so.

Heute musst du deinen Leser bzw. Kunden kennen, um die bestmögliche Benutzererfahrung zu bieten.

Ein Leser der schnell genau das findet wonach er sucht, kommt auch wieder bei dir vorbei.

Google Search Console

Mit der Google Search Console hast du eines der besten SEO-Überwachungs-Tools die es gibt.

Und das sogar kostenlos!

Dieses Tool ist nicht neu. Es wurde aus dem früheren Webmaster Tools weiterentwickelt und erfüllt nur ein Ziel.

Das du deine Webseiten benutzerfreundlich gestalten kannst.

Das Zeigt auch schon wie wichtig dieses Thema für Google ist.

Du erkennst beispielsweise ob deine Seiten für mobile Geräte optimiert sind und wo die Fehler sind, wenn das nicht der Fall ist.

Du kannst schauen wo deine Backlinks herkommen. Und welche deiner Webseiten gesehen bzw. besucht wurden.

Selbst die Keywords über die deine Besucher zu dir finden kannst du dir anzeigen lassen. Du siehst auch ob deine Besucher organisch über eine Google-Suche kommen oder über z.B. einen Pin auf Pinterest.

Um Probleme mit deiner Website erkennen und beheben zu können, solltest du hier auch immer wieder mal reinschauen.

Über die Google Search Console solltest du deine Sitemap mit allen wichtigen Webseiten und Beiträgen einreichen.

Google kann so, anhand der Struktur, deine Seiten indexieren.

Der Index von Google ist ein gigantisches Verzeichnis aller Webseiten.

Wer nicht im Index ist, kann auch nicht in der Suche gefunden werden. Der Index enthält die relevanten Informationen aller Webseiten und stellt die Passenden Informationen für jede Suchanfrage zur Verfügung.

Durch die gespeicherten Daten kann Google für jede Suchanfrage den passenden Content anzeigen.

Du siehst,

Google hat dir ein mächtiges Tool zur Überwachung und Verbesserung deiner Website an die Hand gegeben. Nutze es!

Google Analytics und Google Tag Manager

Mit Google Analytics bekommst du ein weiteres Tool, um deine Website zu überwachen und zu optimieren. Auch das ist kostenlos und hat den Zweck die Benutzererfahrung zu verbessern.

Du kannst dir anschauen wo deine Besucher herkommen, wo sie hingehen und was sie auf dem Weg dahin machen.

In Zusammenarbeit mit z.B. Google Ads kannst du genau sehen wie sich deine Besucher bei dir verhalten.

Was sie anklicken oder auch nicht, wie lange sie bleiben und vieles mehr.

Auch dieses Tool ist Pflicht für eine Professionelle Website!

Wenn du vorhast in SEA zu investieren lohnt sich die Einbindung von Google Tag Manager.

Damit reduzierst du die Ladezeit der eingebundenen Snippets, weil alles über den Manager geladen wird und somit nur ein einziger Snippet geladen wird.

Außerdem ist die Verwaltung recht einfach, wenn du dich erstmal eingearbeitet hast.

Überwache und optimiere deine Website mit Seobility

Für alle denen die Google Search Console nicht weit genug geht gibt es Seobility.

Seobility ist ein Tool, nicht nur um Keywords zu überwachen, sondern um die ganze Website zu optimieren.

Registrierung und begrenztes Angebot sind kostenlos.

Das reicht aber aus um einen Einblick zu bekommen. Ausführliches Monitoring ist dann jedoch kostenpflichtig.

Testen lohnt!

Wie du auf Seite 1 kommst

SEO - So kommst du auf Seite 1

Für ein Ranking auf Seite 1 musst du einiges optimieren.

Je nach Nische kann es auch gut sein, dass du an bestimmten Konkurrenten nicht vorbeikommen wirst. Weil diese einfach zu fest im Sattel sitzen und alles richtig machen, was man richtig machen kann.

Du kannst aber auf jeden Fall besser ranken als du es bisher tust.
Dazu gibt es einige Punkte die du optimieren musst.

  • Schreibe Texte die dein Thema auf den Punkt bringen
  • Mache eine Keyword-Recherche
  • Nutze Power-Wörter in deinen Titeln
  • Schaffe eine gute Struktur deiner Website
  • Nutze ein Inhaltsverzeichnis
  • Komprimiere deine Bilder und passe deren Größe an
  • Verlinke deine Beiträge intern sinnvoll miteinander
  • Versuche starke Backlinks zu bekommen
  • Werde auf deinen Social-Media-Kanälen aktiv
  • Poste regelmäßig hochwertigen Content mit Mehrwert
  • Schreibe für Menschen, nicht für Suchmaschinen

Ladezeit der Website verkürzen

Ein sehr wichtiger Ranking-Faktor ist die Ladezeit deiner Webseite. Weil keiner lange auf den Aufbau einer Webseite warten möchte.

Mit jeder Sekunde, die ein Leser auf den Aufbau der Webseite warten muss, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs.

Deshalb sollte dein Bestreben sein, die Ladezeit deiner Webseiten so kurz wie möglich zu halten.

Wie aber kannst du das machen?

Hier sind die wichtigsten Stellschrauben um deinen Seitenaufbau zu beschleunigen:

  • Nutze einen schnellen Hoster
  • Installiere ein Caching Tool
  • Optimiere deine Bilder
  • Wenn du kein HTTP/2 nutzt, dann fasse CSS- und JS-Dateien zusammen. Testen kannst du das mit HTTP2.Pro
  • Aktiviere GZIP-Komprimierung und Browser-Caching. Mit dem HTTP Compression Test kannst du testen ob du eine GZIP-Komprimierung nutzt und wenn ja, wieviel sie bringt.
  • Nutze Lazy Load
  • Nutze ein CDN (vor allem bei weltweitem Einsatz deiner Website)

Tools zum Messen der Ladezeit

Um die Ladezeit deiner Webseiten untersuchen und vergleichen zu können gibt es einige Tools. Diese Tools geben dir auch Vorschläge für Verbesserungen.

Ich verwende hauptsächlich folgende:

Natürlich gibt es hier noch eine Vielzahl mehr.

Google-Algorithmus

SEO - So steigerst du Traffic und Umsatz

Google arbeitet permanent an seinem Such-Algorithmus.

Der unangefochtene Marktführer im Bereich Suchmaschinen möchte natürlich auch in Zukunft die Nummer 1 bleiben.

Das erklärte Ziel von Google ist es, das beste Suchergebnis für die Nutzer bereitzustellen.

Inzwischen ist Google auch richtig intelligent geworden. Vor Jahren konnten Website-Betreiber noch ausgeblendeten Keyword-Spam und Backlink-Kauf nutzen, um auf Seite 1 zu ranken.

Inzwischen ist das lange nicht mehr möglich.

Heute erkennt Google selbst die Absprungrate auf deiner Website.

Wenn deine Website schnell wieder verlassen wird, weiß Google, dass du nicht den richtigen Content für das eingegebene Keyword bietest. Die folge ist, dass du dein Ranking verlierst.

Und das ist nur ein Beispiel von sehr vielen.

Google lässt sich da auch nicht wirklich in die Karten schauen.

Dennoch ist es sehr wichtig immer auf dem Laufenden zu bleiben, was den Google-Algorithmus angeht. Schließlich ist dieser Algorithmus der ausschlaggebende Punkt wer auf der ersten Seite steht und wer auf der 2. Seite versauert.

Fakt ist auf jeden Fall, dass es sowohl inhaltlich wie auch technisch relevante Faktoren gibt.

Aber nur wenige werden von Google offen kommuniziert.

Mobil first ist genauso wichtig für die Zukunft, wie eine schnelle Ladezeit, die Relevanz der Texte und die Struktur deiner Webseiten und ihrer Benutzbarkeit.

Außerdem hat natürlich auch in Zukunft das Vertrauen deiner Website und der Backlink-Aufbau eine sehr wichtige Rolle.

Struktur ist wichtig

Nutze Aufzählungen, Tabellen, Infografiken und ein Inhaltsverzeichnis um eine gute Struktur für deine Leser und Google zu schaffen.

Aufzählungen, Tabellen und Infografiken

Google möchte immer, dass es die Leser so einfach und verständlich wie möglich haben.

Deshalb sind Aufzählungen, Tabellen und Infografiken so beliebt. Sie bringen das Thema auf einen Blick auf den Punkt, lockern deine Texte auf und machen Lust aufs weiterlesen.

Viele Scrollen durch den Text und suchen nach auffälligen Inhalten.

Bullet-Points, Tabellen und Co. stechen sofort ins Auge und wecken Interesse.

Inhaltsverzeichnis

Deine Beiträge sollten ebenfalls ein Inhaltsverzeichnis haben!

So erhält der Besucher einen schnellen Einblick über alles was ihn interessiert.

Außerdem kann der Leser direkt zum Interessanten Teil springen ohne Suchen zu müssen.

Und du bekommst unter Umständen ein besseres Ranking, weil Google erkennt, dass dein Artikel gut strukturiert ist.

Einbinden kannst du ein Inhaltsverzeichnis z.B. über das Plugin LuckyWP Table of Contents. Das Plugin ist schnell installiert und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten.

Wenn du Elementor Pro nutzt, kannst du auch das enthaltene Inhaltsverzeichnis verwenden.

Damit lässt sich wieder ein Plugin sparen.

Kurze Permalinks nutzen

Halte die Permalinks deiner Beiträge kurz aber aussagekräftig. Am besten du nutzt hier dein Haupt-Keyword bzw. eine Keyword-Phrase.

Ganz wichtig ist, keine Version mit Datum zu verwenden.

Das macht deinen Permalink länger und der Link lässt sich schlechter merken.

Aber der wichtigste Grund ist, dass sich der Link ändert, wenn du deinen Artikel aktualisierst. Was für dein Ranking eine Katastrophe ist.

Sinnvoll ist das höchstens bei Artikeln mit einem zeitlichen Bezug, der unbedingt schon im Link sichtbar sein soll. Das kannst du dann aber auch von Hand machen.

Am besten du stellst in deinem WordPress Dashboard die Permalink Struktur auf Beitragstext

Permalink Struktur Betragsname

Nutze eine 301 Weiterleitung

Was aber, wenn du bereits Artikel mit sehr langen, ungeeigneten Permalinks hast?

Vielleicht willst du auch Kategorien ändern, Seiten zusammenführen oder was auch immer.

In diesem Fall kannst du mit einer 301 Weiterleitung von deiner alten Adresse, auf eine neue Umleiten.

Vorteile der 301 Weiterleitung sind unter anderem:

  • Das SEO Ranking bleibt erhalten
  • Google weiß, dass die alte Adresse nicht mehr indexiert werden muss
  • Alte Seiten werden nicht mehr mit einen 404 Fehlercode angezeigt

Wie leitest du jetzt aber von deiner alten Adresse auf eine neue um?

Als erstes solltest du mal ein Backup machen.

Sicher ist sicher.

Du greifst in deine .htaccess-Datei ein. Wenn hier ein Fehler passiert, kann es zu massiven Problemen kommen. Es ist durchaus möglich, dass du deine Website damit komplett zerstörst.

Also mach ein Backup!

Am besten du nutzt für die Erstellung des Snippets einen Generator wie Netgrade.

Anschließend fügst du den Snippet in deine .htaccess-Datei ein.

Fertig.

Wer es noch einfacher will, sollte das SEO-Plugin RankMath verwenden.

Hier kannst du unter Weiterleitungen einfach deine alte und neue Adresse eingeben und musst nichts weiter beachten.

Das ist mein bevorzugter Weg. Es dauert nur 1 Minute und hat bei mir noch nie einen Fehler verursacht.

Ein Backup würde ich trotzdem machen!

Link-Strategie: Intern- und Extern verlinken

SEO - So wirst du sichtbar!

Verlinkungen auf deinem Blog sind sehr wichtig. Du solltest deshalb deine Blogbeiträge intern verlinken. Am besten mit geeigneten Keywords.

Dadurch zeigst du Google, dass dein verlinkter Beitrag wichtig ist.

Außerdem führst du deinen so Leser durch deinen Content.

Für derartige Links kannst du auch gut eine Sidebar nutzen oder du verlinkst automatisch mit dem Plugin Contextual Related Posts.

Das Plugin verlinkt thematisch passende Artikel.

Noch wichtiger als interne Links sind aber Backlinks von anderen Websites. Hier steigt die Relevanz mit Wichtigkeit der verlinkenden Website.

Wenn du also einen Backlink von einer starken Themenrelevanten Website bekommst, ist dieser Wertvoller als von einer Website, die Google für unwichtig hält.

Backlinks von Link-Farmen, wie sie vor Jahren mal angesagt waren, schaden dir mehr als sie nutzen.

Google erkennt inzwischen genau ob die Linkstruktur natürlich aufgebaut ist oder billige links gekauft wurden.

Lass den Scheiß!

Wenn du wirklich hilfreichen Content schreibst, kommen irgendwann auch Backlinks von relevanten Seiten.

Responsiv Design

Ein immer wichtiger werdender Punkt ist eine Mobile Optimierung durch ein Responsiv Design.

Bei einem Responsiv Design passt sich deine Website an jede Bildschirmgröße an. Egal ob dein Besucher über Handy, Tablet, Notebook oder einem Desktop PC auf deine Website kommt.

Auch heute schon kommen ca. 60-80% der Besucher mit dem Handy ins Internet. Das wird sich in Zukunft sicher nicht verschlechtern.

Genau deshalb solltest du unbedingt darauf achten, dass deine Webseiten mobil optimiert sind.

Das ist laut Google auch eines der offen kommunizierten Ranking-Faktoren. Mobil first heißt, dass eine Optimierung für Handys wichtiger ist als für Desktop PCs.

Sieh also zu das deine Website vor allem für Handys Benutzerfreundlich aufgebaut ist.

Das bedeutet z.B., dass die Schrift groß genug (aber nicht zu groß) ist.

Das Bilder nicht aus dem sichtbaren Bereich ragen.

Deine Social Media Icons nicht zu dicht aneinander und Menüs auch mit dickeren Fingern zu bedienen sind.

Ob deine Website Responsiv ist oder nicht, entscheidet in erste Linie dein Theme. Die meisten sind heute inzwischen optimiert, aber nicht alle.

Also vergiss nicht zu prüfen was dein Theme kann.

Gute Themes sind z.B. Neve und Impreza.

Wobei Impreza das beste Theme für mich ist, wenn es um die Mobile Optimierung geht. Leider Ist hier der Page-Builder veraltet und das Theme gibt es nicht kostenlos.

Erschaffe dein eigenes Branding

Werde selbst zur Marke oder lass dein Unternehmen zur Marke werden.

Weiter oben hast du gelesen, wie wichtig der Algorithmus von Google ist. Eben dieser Algorithmus ist auch der Grund, warum du einen bekannten Markennamen brauchst.

Google erkennt, wenn du oder dein Unternehmen oft im Suchfeld eingegeben wirst.

Dann wird dein Content als hochwertig eingestuft.

Und hochwertiger Content führt zu besserem Ranking.

Dazu brauchst du als erstes mal einen USP (Unique Selling Proposition). Also ein Alleinstellungsmerkmal oder auch Verkaufsargument.

Was macht dich besonders?

Was kannst du bieten, dass es nur bei dir gibt?

Als nächstes musst du deine Kunden und Leser kennen. Nur wenn du deine Leser kennst, kannst du auch ihre Probleme, Wünsche und Forderungen kennen.

Mit erstklassigen Beiträgen, die deine Leser wirklich weiterbringen, baust du dir einen Experten-Status auf.

Dadurch wächst deine Marke und Suchende geben deinen Namen häufiger im Suchfeld ein.

Stück für Stück vertrauen deine Leser dir mehr und wissen, dass sie dir glauben können.

Den Stein ins Rollen zu bringen ist schwer.

Wenn er aber erstmal rollt, ist es viel leichter.

Also baue eine Marke auf, um es leichter zu haben!

Nutze ein SSL-Zertifikat

Durch das SSL-Zertifikat stellst du deine Website von http://… auf https://… um.

Das ist nicht nur ein Ranking-Faktor, sondern auch eine wichtige Sicherheit für deine Leser.

Eine sichere Verbindung über https://… ist inzwischen absoluter Standard. Auch für Websites die keine Nutzerdaten verarbeiten.

Außerdem wird die Seite ohne Zertifikat als nicht vertrauenswürdig angezeigt. Was das für Auswirkungen auf deine Besucher hat kannst du dir sicher vorstellen.

Niemand hat Lust ausspioniert zu werden und niemand wird dir, in diesem Fall, großes Vertrauen entgegenbringen.

Jeder halbwegs gescheite Hoster bietet dir mindestens ein kostenloses SSL-Zertifikat an.

Nutze es!

Erfülle die Suchintention

Um eine hohe Bounce- oder Back-to-SERP-Rate zu vermeiden ist es wichtig, dass dein Text hält was der Titel verspricht.

Der Text muss also zu deiner Headline passen.

  • Bounce-Rate bedeutet Absprung-Rate. Sie sagt aus, dass ein Interessent nach nur einem Seitenaufruf die Suche einstellt.
  • Back-to-SERP bedeutet zurück zur Google-Startseite. Hier sucht er Interessent weiter im Netz nach Informationen, die er bei dir nicht gefunden hat.

Wenn der Leser deine Seite schnell wieder verlässt ist das ein Indiz für Google, dass deine Seite nicht die gesuchte Information enthält.

Die Folge ist ein schlechteres Ranking.

Daher ist es das eine, den Leser dazu zu bringen auf deine Webseite zu klicken. Etwas vollkommen anderes ist es, den Leser möglichst lange auf deiner Seite zu halten.

Das schaffst du nur, wenn dein Leser genau die Information bekommt die er durch den Titel erwartet. Und das möglichst schnell.

Niemand hat viel Zeit zum Suchen.

Halte dich deshalb kurz und überzeuge mit relevanten Inhalten.

Dieses Zitat bringt es auf den Punkt.

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“

Antoine de Saint-Exupéry – französischer Schriftsteller Tweet

Keyword-Recherche

SEO - Mehr als Keywords aneinander zu reihen

Die Keyword-Recherche ist das A und O für dein SEO. Sie ist zwar kein direkter Ranking-Faktor, aber sie entscheidet für welche Wörter du gefunden wirst.

Der Index von Google ist eine Art Themen-Eingruppierung.

Google sammelt häufig vorkommende Wörter jeder Website und erstellt daraus den Index.

Das hat den Zweck die Website zu verstehen und dem suchenden nur relevante Suchergebnisse zu seinem Thema zu zeigen.

Wenn du deinen Urlaub planst, wird dich deshalb deine Suche nicht zu einem Shop für Tierbedarf führen.

Ohne die richtigen Keywords werden deine Artikel nicht über die organische Suche bei Google gefunden. Zumindest nicht für die zielführenden Wörter.

Du solltest dir ein paar Gedanken machen ob du lieber für Keywords ranken möchtest, die eine hohe Anzahl Suchanfragen aufweisen oder lieber für die mit weniger.

Fakt ist auf jeden Fall, dass hohe Suchanfragen für bestimmte Keywords zu mehr Traffic und somit meistens auch mehr Umsatz führen.

Fakt ist aber auch, dass diese Keywords wesentlich mehr Konkurrenz haben.

Letztlich bringt es dir nichts, wenn du für ein starkes Keyword auf Seite 2-3 Stecken bleibst und somit unsichtbar bist.

Denke immer dran, dass dein Ziel die erste Seite ist. Am besten auf den ersten 4-5 Plätzen.

Wenn du keine Chance hast dort hin zu kommen, dann macht es durchaus Sinn für weniger umkämpfte Keywords zu ranken.

Diese werden zwar nicht so oft geklickt. Wenn du dafür aber auf der ersten Seite bist, wirst du dennoch gefunden und angeklickt. Auf Seite 3 ist das eher aussichtslos.

Ähnliche Suchanfragen

Wenn du bei Google einen Suchbegriff in das Suchfeld eingibst, erhältst du ganz unten an der Seite ein Feld mit weiteren Suchanfragen.

Hier ein Beispiel anhand des Suchworts „Fuchs“.

Ähnliche Suchanfragen zu Fuchs

Andere suchten auch nach…

Wenn du ein Keyword eingibst, eine angezeigte Website anklickst und diese wieder verlässt, bekommst du ein Kästchen angezeigt.

Andere suchten auch nach…

Dieses Kästchen zeigt dir eine Auswahl an Keyword-Phrasen, die von anderen gesucht wurden.

Hier wieder das Beispiel anhand des Suchworts „Fuchs“.

Andere suchten auch nach

Das funktioniert jedoch nur an einem Desktop PC.

Beim Handy bekommst du diese Information nicht angezeigt.

Tools für die Keyword-Recherche

Zwei Möglichkeiten nach Keywords zu suchen hast du eben gelesen.

Die Suche über Google ist aber nicht das einzige. Es gibt noch viele kostenlose, aber auch kostenpflichtige Tools.

Einige praktische Tools kannst du über folgende Links testen.

  • KWFinder (Wahrscheinlich das beste Tool, dafür kostenpflichtig.)
  • Answer The Public (Hier findest du passende Long-Tail-Keywords. Kostenlos im geringen Suchumfang.)
  • Suggestit (Auch für das Finden von Long-Tail-Keywords.)
  • Karma Keyword Tool (Einfaches- aber kostenloses Tool für die erste Suche.)
  • Ubersuggest (Geringe Menge an Suchanfragen kostenlos. Für vollen Umfang und Informationen jedoch kostenpflichtig.)

Der beste Artikel zum Thema

Schreibe den besten Artikel zum jeweiligen Thema.

Denn die besten Artikel werden am häufigsten gelesen, geteilt und bekommen die meisten Backlinks.

Das sind alles wichtige Ranking-Faktoren.

Dein Artikel muss alle Informationen enthalten die der Leser zum Thema sucht. Weniger als 1000 Wörter sollte kein Artikel haben.

In längeren Artikeln kannst du nicht nur mehr Keywords einbinden, sondern auch mehr relevante Informationen.

Solche epischen Artikel können sogar zum Selbstläufer werden und dir deinen Platz 1 fast von selbst verteidigen.

Du musst deinen Artikel nur regelmäßig überarbeiten, um ihn immer aktuell zu halten.

Denn nichts ist so unwichtig wie veraltete Information.

Vermeide Artikel mit wenig Text

Alles was Google für nicht- hilfreich oder relevant hält wird abgestraft.

Solltest du einige Artikel mit nur 200-500 Wörtern haben, dann füge sie zu einem umfangreichen Artikel zusammen.

Das geht natürlich nur, wenn die Themen zusammenpassen. Dann wird es dieser Artikel aber leichter beim Ranking haben.

Du bedienst ja von Natur aus mehr Suchanfragen.

Um die versehentliche Indexierung von Thin-Content aus Taxonomien wie Kategorien und Schlagwörtern zu vermeiden, kannst du sie auf noindex setzen.

Jedes WordPress-Theme macht aus jedem Artikel verschiedene Versionen.

Da du aber nur eine als Kanonisiert nutzen willst, musst du dafür sorgen, dass auch Google genau diese Version des Artikels indexiert.

Darum setze alles außer deine Kanonisierte Version auf noindex oder leite auf deine kanonisierte Hauptversion um.

Google hat zwar dennoch die Möglichkeit, gegen deine Anweisungen zu handeln. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass genau deine bevorzugte Webseite im Index aufgenommen wird, ist wesentlich höher.

Du brauchst einen Überragenden Titel

Damit Interessenten deinen Artikel anklicken und lesen, brauchen sie einen Grund.

Mit einem spannenden Titel, der zum Klicken einlädt, gibst du deinen Lesern diesen Grund.

Einige Titel-Arten sind dabei besonders geeignet.

  • Verwende Zahlen
  • Stelle Fragen
  • Eigene Erfahrungen
  • Nutze Power-Wörter

Mehr Informationen und Beispiele für exzellente Titel bekommst du im Abschnitt Titel bei meinem Artikel Blogbeitrag schreiben.

Achte aber darauf, dass dein Beitrag seinem Titel gerecht wird.

Es bringt gar nichts einen wahnsinnig guten Titel zu haben, wenn dein Leser dahinter nicht den Artikel bekommt den er erwartet.

Eine hohe Absprungrate zeigt Google, dass dein Artikel uninteressant ist.

Damit verlierst du dein Ranking schneller als du es erarbeitet hast.

Meta-Titel und Meta-Beschreibung

Ein spannender Titel zieht die Blicke auf sich. In der Beschreibung erfährt der Leser, ob der Beitrag enthält wonach er sucht.

Wenn beides stimmt wird der Beitrag angeklickt.

Dann muss der Text nur noch halten was der Titel verspricht.

Bei SERPsim kannst du im Vorfeld testen ob dein Titel und die Beschriftung eventuell zu lang sind und abgeschnitten werden.

Oft sehen abgeschnittene Titel und Beschreibungen unschön aus und verlieren ihre Aussagekraft.

Sieh also zu, dass die wichtigsten Punkte direkt am Anfang stehen.

Was macht eine ultimative Blogging-Strategie aus?

Wie du gelesen hast, haben viele OnPage- bzw. OffPage-Optimierungen Einfluss auf dein Google-Ranking.

Aber natürlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer Faktoren, die du kennen solltest.

Einen sehr guten Beitrag dazu findest du bei Christian von winnigfour2six.de.

Er beschreibt unter anderem, das Resultat der Studien von Orbit Media Studios.

Welche Blogging-Strategie führt zu den besten Resultaten? Über die Infografik kommst du direkt zu seinem Beitrag.

Bild-SEO

Bild-SEO ist mehr als nur einen Alt-Text hinzuzufügen. Hier geht es um die richtige Bearbeitung und Optimierung deiner Bilddateien.

Wie du das genau machst erfährst du in meinem Artikel Bildbearbeitung.

Das wichtigste im Überblick:

  • Verwende einen Aussagekräftigen Namen für deine Bilder (ohne Umlaute oder Sonderzeichen).
  • Füge einen Alt-Text ein. Dieser sollte dein Bild gut beschreiben können. Versuche am besten auch dein Keyword einzubauen, wenn es passt.
  • Gib eine Bildbeschreibung an.
  • Deine Bilder müssen komprimiert und bearbeitet sein.
  • Passe die Größe deiner Bilder, an die angezeigte Größe, auf deinem Blog an.
  • Füge Bilder ein die als Pins gepinnt werden können. Natürlich nur wenn du Pinterest nutzt.

Wie du siehst gibt es beim Bild-SEO einiges zu beachten.

Mach dir bewusst, dass Sehbehinderte mit Screen-Readern arbeiten um sich den Namen des Bildes und den Alt-Text vorlesen zu lassen.

Wenn du deine Bilder gut beschreibst, bekommst du nicht nur die richtigen Besucher über die Bild-Suche.

Du hilfst auch anderen deine Bilder zu verstehen.

Das zählt nicht nur für Sehbehinderte. Es hilft auch Google deine Bilder zu verstehen.

Sollte ein Darstellungs-Problem auftauchen, wird die Beschreibung anstelle des Bildes angezeigt.

Nutze WP FAQ Schema

Zum Schluss möchte ich noch auf die FAQ Schema Snippets hinweisen.

Diese brauchen dich aber erst zu interessieren, wenn du alle anderen Möglichkeiten zur Optimierung ausgeschöpft hast.

Die FAQ Schema Snippets bringen dir nur etwas, wenn du schon sehr weit oben in der Suche zu finden bist.

Auf Seite 2 hast du wichtigere Baustellen! Außerdem werden die FAQ´s nur auf Seite 1 angezeigt.

Diese FAQ Schema Snippets kannst du über Plugins wie Yost SEO oder RankMath einrichten.

Du kannst dafür auch mal bei den Plugins von WordPress nachsehen.

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